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7 Fakten über gute Bonität

Eine gute Bonität ist für Deinen finanziellen Alltag immens wichtig und bringt Dir außerdem viele Vorteile. Wieso das so ist und wie Du eine gute Bonität erhältst, verraten Dir unsere 7 Fakten über gute Bonität.

text von

Elisa Thiem

29. November 2018

Eine gute Bonität ist für die verschiedensten Bereiche Deines Lebens nicht nur von Vorteil, sondern essenziell. Konfrontiert werden die meisten mit dem Begriff Bonität sicher das erste Mal, wenn es an die Suche nach der ersten Wohnung geht. Jeder Vermieter möchte sich vor Mietausfällen absichern und verlangt von Wohnungsbewerbern eine Bonitätsauskunft, um Bewerber bestmöglich einschätzen zu können. Eine gute Bonität ist aber auch dann wichtig, wenn Du etwas auf Raten kaufen, einen Handyvertrag abschließen oder beim Onlineshopping mit dem beliebten Kauf auf Rechnung zahlen möchtest.

Wo finde ich heraus, ob ich eine gute Bonität habe und wie verbessere ich meine Bonität? Bleib dran und finde es jetzt heraus.

 1 Warum ist die Bonität wichtig?

Schon im 15. Jahrhundert begannen Kaufleute damit, Listen anzufertigen, die die Zuverlässigkeit von Handelspartnern aufführten. Auf diese Weise konnten Verlustrisiken eingeschätzt werden. Noch heute gilt das gleiche Prinzip: Banken, Handyanbieter, Versicherungen, Versandhäuser und Co. möchten sich vor Zahlungsausfällen schützen. Sie fragen vor Geschäftsabschluss die Kreditwürdigkeit des Kunden ab und können so einschätzen, ob und zu welchen Konditionen Produkte angeboten werden können. Somit schützt der Prozess der Bonitätsermittlung einerseits die Wirtschaft und andererseits die Verbraucher vor Überschuldung.

 2 Bonität Definition – Was ist überhaupt gut?

Der Terminus Bonität (lateinisch bona, „Vermögen“ und bonitas, „Vortrefflichkeit“) wird auch als Kreditwürdigkeit bezeichnet und beschreibt die Fähigkeit, Zahlungsaufforderungen nachzukommen. Um die Einschätzung der Kreditwürdigkeit von Verbrauchern übersichtlich und einfach interpretierbar zu gestalten, werden sogenannte Bonitätsscores ermittelt, die die Wahrscheinlichkeit Deiner Zahlungsfähigkeit und Zuverlässigkeit ausdrücken. Auch wenn die jeweiligen Auskunfteien verschiedene Score-Tabellen ermitteln, gilt in der Regel folgendes Credo:

Je höher der Score, desto besser die Bonität.

Bei der SCHUFA wird übrigens der SCHUFA-Score berechnet, während Deutschlands zweitgrößte Auskunftei Creditreform Boniversum von Bonitätsindexen / Bonitätsindizes spricht.

 3 Ab wann ist die Bonität gut?

Auskunfteien berechnen und drücken ihre Scores unterschiedlich aus. Dennoch gilt meistens: Je höher der Score, desto besser die Bonität. Oder anders ausgedrückt: desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls.

 Eine gute Bonität bei der SCHUFA

Generell kann man sagen, dass ein guter SCHUFA-Scorewert ab 95 % gegeben ist. Eine sehr gute Bonität, bzw. ein sehr guter SCHUFA-Score beginnt bei 97 %. Volle 100 % kann übrigens niemand erreichen, da immer ein Restrisiko wie ein Todesfall, der bei keinem ausgeschlossen ist, besteht. Hintergrundinformationen zu den SCHUFA-Score-Tabellen erhältst Du in unserem Ratgeber.

 Eine gute Bonität bei bonify

Nutzer von bonify haben einen unglaublichen Vorteil: Sie können ihre Bonität jederzeit und kostenlos online prüfen. Eine gute Bonität bei bonify beginnt ab 942 Punkten. Eine sehr gute Bonität ist ab 966 Punkten erreicht, während die absolute Königsklasse bei bonify, die hervorragende Bonität, bei einem Wert ab 994 liegt – volle Punktzahl wäre 1079. Hier kannst Du noch einmal alles zu den Scores bei bonify nachlesen. Diese Werte werden uns von unserer Partnerauskunftei Creditreform Boniversum übermittelt.

 4 Wie bekomme ich eine gute Bonität?

Zwar unterliegen die Algorithmen zur Berechnung von Bonitätsscores dem Geschäftsgeheimnis der jeweiligen Auskunfteien, einige Faktoren, die für die Berechnung relevant sind, sind aber dennoch bekannt:

Personendaten: Name, Vorname, Geburtsdatum, Geschlecht, Adresse(n)

Zahlungserfahrungen: Zahlungsunregelmäßigkeiten, aber auch positive Merkmale, wie die erfolgreiche und pünktliche Rückzahlung eines Kredites oder einer Kreditkarte

Inkassodaten: Nicht beglichene Rechnungen, die einem Inkassounternehmen übergeben wurden

Gerichtsdaten: Sogenannte harte Negativmerkmale, wie Haftbefehle oder eidesstattliche Versicherungen

Insolvenzverfahren

Bestehende Kreditverpflichtungen/laufende Kredite/Konten

Für eine gute Bonität ist vor allem eine positive Zahlungshistorie wichtig. Hast Du Rechnungen und Kredite stets pünktlich abgezahlt, sind alle Daten aktuell und es liegen keine Negativmerkmale vor, hast Du wahrscheinlich eine gute Bonität.

 5 Kann ich mir eine gute Bonität erarbeiten?

Ja, Du kannst Deine Bonität verbessern. Der erste Schritt ist stets aktiv zu werden.

Prüfe Deine Bonität und vor allem alle Daten, die über Dich gespeichert wurden, genau. Nicht selten schleichen sich veraltete, unvollständige oder gar falsche Angaben in Bonitätsdaten, die den Bonitätsscore im schlimmsten Fall sogar nach unten ziehen können. Um dem vorzubeugen, solltest Du Deine Bonität regelmäßig, kostenlos und online bei bonify überwachen. Findest Du hier zu Unrecht gespeicherte Einträge, veranlasst Du eine Löschung und Korrektur – schon könnte sich Deine Bonität verbessern.

Ein absolut zuverlässiges Zahlungsverhalten ist das A und O einer guten Kreditwürdigkeit. Das gilt für Kreditkartenabrechnungen, Rechnungen, Kredite usw. Um Deine Bonität zu verbessern, solltest Du eventuelle Schulden so schnell wie möglich begleichen. Wie Du richtig auf Mahnungen reagierst, verraten wir Dir in unserem Artikel.

Beschränke Dich auf wenige Girokonten und wechsle diese nicht zu häufig. Das signalisiert geordnete Finanzen und Stabilität.

Schulde mehrere Kredite zu einem um. Eine Umschuldung hat mehrere Vorteile: Sie verschafft Dir einen Überblick über Deine Verpflichtungen, spart oft Zinsen und kann Deine Bonität recht schnell verbessern.

Kreditanfragen versus Konditionsanfragen: Entgegen der allgemeinen Annahme, dass häufige Kreditanfragen der Bonität generell schaden, unterscheiden sich die beiden Punkte eher in den Löschfristen in der Bonitätsauskunft. Häufige Kreditanfragen verschlechtern also Deinen Score nicht. Sie können aber Banken und Unternehmen signalisieren, dass Du generell kein zuverlässiger Kunde oder von anderen Banken und Unternehmen abgelehnt worden bist. Konditionsanfragen hingegen werden nicht gespeichert und können von Dritten nicht eingesehen werden. Bestehe also speziell bei Kreditanträgen immer auf den Vermerk “KK” (Konditionsanfrage).

 6 Was bedeutet gute Bonität vorausgesetzt?

Im Kleingedruckten von Handyverträgen, Ratenkäufen, Bankangeboten oder auch Online-Shops ist der Vermerk „Bonität vorausgesetzt“ häufig zu finden. Konkret bedeutet „Bonität vorausgesetzt“, dass die jeweiligen Angebote zu den angezeigten Konditionen nur dann verfügbar sind, wenn der Kunde eine entsprechende Bonität nachweisen kann. Bestimmte Kreditangebote beispielsweise werden immer mit dem möglichst günstigsten Zinssatz beworben, den aber nur diejenigen erhalten, die über eine sehr gute Bonität verfügen.

 7 Was bringt mir eine gute Bonität?

Jeder kann von einer guten Bonität nur profitieren. Sie macht das finanzielle Leben um einiges einfacher. Nicht nur, dass Du sicher für Kredite, Finanzierungen oder Verträge für Handy, Versicherungen und Co. angenommen wirst, Du erhältst auch stets die besten beziehungsweise günstigsten Konditionen. Im Grunde sparst Du mit einer guten Bonität also Geld.

 Habe ich eine gute Bonität?

Wie gut ist eigentlich Deine Bonität? Das kannst Du ganz einfach herausfinden, indem Du Dich bei bonify anmeldest und gleich einmal nachschaust.

Nach nur wenigen Schritten kannst Du Deine Bonität sofort einsehen, auf eventuelle Fehler prüfen und aktiv an ihr arbeiten. bonify hat zudem weit mehr als kostenlose Bonitätsprüfungen zu bieten.

 Weitere Vorteile von bonify für Dich

Mit bonify hast Du nicht nur jederzeit und kostenlos Zugriff auf Deine Bonität. Du bekommst auch einen digitalen Finanzmanager für die Hosentasche und unser FinFitness Feature, mit dem Du Deine finanzielle Gesundheit prüfen kannst. Zusätzlich bieten wir Dir eine kostenlose Mieterauskunft, individualisierte Produktangebote und einen Sparradar.

Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann probier es doch gleich einmal aus!

Elisa Thiem

machte den Bachelor of Arts in Literaturwissenschaften in Bonn und den Master in Germanistik in Potsdam. Jetzt lebt sie ihre Leidenschaft zum Schreiben als Content und PR Manager bei bonify aus.