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Wie kann ich meine Bonität verbessern? 5 Tipps

Mit diesen 5 Tipps kannst Du Deine Bonität verbessern und Dir so bessere Konditionen für Kredite oder andere Verträge sichern!

text von

Elisa Thiem

4. Dezember 2018

Du möchtest vielleicht einen Kredit aufnehmen oder eine Kreditkarte mit entsprechendem Kreditvolumen beantragen? Dann solltest Du davor noch Deine Bonität verbessern. Wir zeigen Dir warum und mit welchen Tipps und Tricks Du Deine Bonität verbessern kannst!

Bonitätsdaten regelmäßig prüfen &  falsche Einträge sofort korrigieren lassen

Bei einer Kreditaufnahme auf eine Konditionsanfrage bestehen

Erst eventuelle Negativmerkmale löschen lassen, danach einen Kreditantrag stellen

Unnötige Girokonten und Kreditkarten kündigen

Rechnungen und Kreditraten pünktlich zahlen

Deine Bonität spielt bei allen Vertragsentscheidungen, bei denen ein kreditorisches Risiko eingegangen wird, eine entscheidende Rolle. Das ist zum Beispiel bei dem Abschluss eines neuen Strom-, Gas-, oder Internetvertrages, Mieten einer Wohnung oder einem Kreditantrag der Fall.

Hast Du eine schlechte Bonität, bedeutet das, dass bei Dir die Rückzahlungswahrscheinlichkeit geringer ist, als bei einer guten Bonität. Bei einer schlechten Bonität kann es sein, dass Du im Extremfall für einen Vertrag abgelehnt wirst oder höhere Konditionen zahlen musst, um das Risiko eines Zahlungsausfalles auszugleichen. 

 Deine Bonität verbessern, indem Du Deine Daten kontrollierst

Deine Bonität wird basierend auf Personendaten, Zahlungserfahrungen, Negativmerkmalen wie Inkasso- und Gerichtsdaten sowie Insolvenzverfahren berechnet. Jedoch arbeiten auch Auskunfteien nicht fehlerfrei. Über ein Drittel der Bonitätsinformationen sind fehlerhaft, veraltet oder unvollständig. Auch wenn Du zwar immer Deine Rechnungen pünktlich gezahlt hast, kann es also trotzdem sein, dass sich in Deine Bonitätsauskunft falsche Daten einschleichen oder erledigte Merkmale nicht gelöscht wurden. Das kann im Extremfall Deine Bonität zu Unrecht negativ beeinflussen. Um dem entgegenzuwirken, empfehlen wir Dir, Deine Daten regelmäßig auf Richtigkeit zu überprüfen.

 Deine Bonität verbessern, indem Du auf eine Konditionsanfrage bestehst

Wenn Du Dich bei einer Bank auf einen Kredit bewirbst, prüfen Banken zunächst  Deine Kreditwürdigkeit. Hierfür wenden Kreditinstitutionen sich an eine Auskunftei, wie die SCHUFA oder Creditreform Boniversum. Diese Bonitätsprüfung von Banken nennt sich entweder “Kreditanfrage” (KA) oder “Konditionsanfrage” (KK).

Zwischen diesen beiden Begriffen gibt es jedoch einen gravierenden Unterschied. Eine Kreditanfrage (KA) hat zwar keinen Einfluss auf Deinen Bonitätsscore, wird aber 12 Monate in Deiner Bonität vermerkt. Sind in Deiner Bonität mehrere Kreditanfragen (KA) vermerkt, kann das den Eindruck erwecken, dass Du Dich auf mehrere Kredite beworben hast, allerdings für alle abgelehnt wurdest. Die Bank könnte nun schlussfolgern, dass Du nicht vertrauenswürdig bist. Eine Konditionsanfrage (KK) hingegen ist bonitätsneutral.

Die Konditionsanfrage verursacht keinen Eintrag in Deiner Bonität und hat auch keinen Einfluss auf Deinen Score.

 Deine Bonität verbessern, indem Du die Löschfristen im Blick behältst

Wenn Du doch einen Eintrag in Deiner Bonität hast, empfehlen wir Dir, mit dem Kreditantrag zu warten, bis die Löschfrist des Eintrags verstrichen ist. Ist der Eintrag aus Deiner Bonität verschwunden, kann sich Deine Bonität verbessern. Das wiederum erhöht Deine Chancen auf einen Vertragsabschluss und günstige Konditionen.

Beachten solltest Du ebenfalls, dass die Fristen in der Regel erst eintreten, wenn Du den entsprechenden Betrag bezahlt hast. Offene Verfahren können länger in Deiner Bonität bestehen bleiben.

Unser Tipp: Zahle Deine Rechnungen immer pünktlich und vermeide negative Einträge grundsätzlich. Solltest Du doch einmal vergessen haben, eine Rechnung zu begleichen, erfährst Du hier, wie man richtig auf Mahnungen reagiert. Wenn Du den Negativeintrag nach Ablauf der Löschfrist immer noch in Deinen Bonitätsdaten findest, solltest Du Dich an die verantwortliche Auskunftei wenden,  und den Fehler melden. Falsche oder veraltete Einträge werden sofort gelöscht.

 Deine Bonität verbessern, indem Du unnötige Girokonten und Kreditkarten kündigst

Mehrere Konten und Kreditkarten werden von Auskunfteien als Zeichen der Unzuverlässigkeit angesehen. Deswegen empfehlen wir Dir, die unnötigen Konten zu kündigen, damit sie Deine Bonität nicht senken.

 Deine Bonität verbessern, indem Du Deine Finanzen im Griff hast

Wenn Du Deine Rechnungen pünktlich zahlst, ersparst Du Dir nicht nur teure Mahngebühren. Im schlimmsten Fall landen unbezahlte Rechnungen nach zwei Mahnungen beim Inkassobüro, was wiederum in einem Negativeintrag enden kann. Ein Verzug allerdings darf nur dann an die Auskunftei vermittelt werden, wenn der Verbraucher zwei mal gemahnt wurde und nach der ersten Mahnung vier Wochen vergangen sind.

 Und natürlich mit bonify

Bei bonify hast Du die Möglichkeit, Deine Bonität jederzeit kostenlos zu prüfen und im Blick zu behalten. Hier siehst Du unter anderem Deinen Bonitätsscore sowie die über Dich gespeicherten Bonitätsdaten und wirst bei Veränderungen direkt benachrichtigt. Sollten Dir hier Fehler auffallen, hast Du die Möglichkeit, diese direkt über Deinen bonify-Account unserer Partnerauskunftei, der Creditreform Boniversum, zu melden. Durch die Korrektur falscher Daten, kannst Du sofort Deine Bonität verbessern, gleichzeitig Deine Chancen auf eine positive Vertragsentscheidungen erhöhen und viel Geld dank geringer Konditionen sparen!

Du willst direkt anfangen, Deine Bonität zu verbessern? Dann melde Dich jetzt auf bonify an, lege sofort los und profitiere auch von unseren weiteren Finanzservices.

Elisa Thiem

machte den Bachelor of Arts in Literaturwissenschaften in Bonn und den Master in Germanistik in Potsdam. Jetzt lebt sie ihre Leidenschaft zum Schreiben als Content und PR Manager bei bonify aus.