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Die Kreditwürdigkeit: Der Maßstab für Fähigkeit und Willen Schulden zurückzuzahlen

Die Kreditwürdigkeit (auch Bonität genannt) bewertet die Fähigkeit eines Kreditnehmers, offene Rechnungen und andere Zahlungsverpflichtungen vertragsgemäß und zuverlässig zu begleichen

30. November 2018

Anhand Deiner persönlichen Kreditwürdigkeit können Unternehmen vor einem Vertragsabschluss einschätzen, wie wahrscheinlich ein Zahlungsausfall Deinerseits ist.

Zur Berechnung Deiner Kreditwürdigkeit werden verschiedene Faktoren, wie Deine Zahlungshistorie, persönliche Daten oder wirtschaftliche Situation, herangezogen. Das Ergebnis wird mit einem Score abgebildet.

Sobald Du eine Geschäftsbeziehung mit einem Unternehmen eingehen willst, wird dieses prüfen, ob Du kreditwürdig bist. Umso kreditwürdiger Du bist, desto wahrscheinlicher ist es, dass ein Vertrag zustande kommen wird.

 Warum wird Deine Kreditwürdigkeit überprüft?

Unternehmen gehen mit jeder Geschäftsbeziehung ein kreditorisches Risiko ein. Ob Kreditvergabe, Handyvertrag oder Kauf auf Rechnung: Das Unternehmen kann nie ausschließen, dass der Verbraucher seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommt.

Die Unternehmen überprüfen aus diesem Grund, ob Du kreditwürdig bist. Auf diese Weise versuchen sie sicherzustellen, wie wahrscheinlich es ist, dass Du Deine Zahlungen zuverlässig leisten wirst. Das Risiko eines Zahlungsausfalls kann zwar nie gänzlich ausgeschlossen, aber doch minimiert werden.

Banken prüfen vor jeder Kreditvergabe die Bonität des Kreditnehmers anhand eines Ratingsystems. Dazu sind sie aufgrund einer Regelung der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde verpflichtet. Dieses Ratingsystem ist überwiegend unter Begrifflichkeiten wie zum Beispiel Bonitätsprüfung, Bonitätsscore oder SCHUFA Score bekannt.

 Wie wird Kreditwürdigkeit berechnet?

Kreditinstitute prüfen deine Kreditfähigkeit und holen Informationen zur wirtschaftlichen und persönlichen Bonität des Kreditnehmers bei Auskunfteien ein, um dessen Kreditwürdigkeit zu überprüfen.

Die wirtschaftliche (oder materielle) Bonität ist eine Bewertung der Einkommens- und Vermögensstruktur. Für die persönliche Bonität werden die Zuverlässigkeit und Zahlungsbereitschaft des Kreditnehmers analysiert.

Zur Ergänzung ihrer Informationen holen Banken auch eine Bonitätsprüfung bei Auskunfteien ein. Diese sammeln und speichern Daten von Verbrauchern, wie Personendaten, Daten über Dein Zahlungsverhalten oder Gerichts- und Inkassodaten.

Deine Kreditwürdigkeit berechnen Auskunfteien mit einer Kreditwürdigkeitsanalyse. Aus dieser resultiert ein Score, auch Bonitätsscore oder Bonitätsindex genannt. Dieser berechnete Wert gibt Auskunft darüber, wie hoch die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls ist.

Der Algorithmus hinter dieser Berechnung fällt unter das Geschäftsgeheimnis. Es ist also nur schwer nachzuvollziehen, wie die Bonität tatsächlich berechnet wird.

 Bin ich kreditwürdig?

Nun fragst Du Dich: Bin ich kreditwürdig? Dein Bonitätsscore gibt Dir Auskunft darüber, ob Du in den Augen von Unternehmen kreditwürdig bist oder nicht. Hast Du einen hohen Bonitätsscore, sendest Du an Unternehmen das Signal, dass Du Deine Rechnungen und Raten wahrscheinlich bezahlen wirst.

Das kreditgebende Unternehmen entscheidet unter anderem anhand des Scores, ob ein Vertrag mit Dir zustande kommt und wenn ja, zu welchen Konditionen. Ganz allgemein gilt: Je höher Dein Score, desto eher werden Unternehmen eine Geschäftsbeziehung mit Dir eingehen und desto günstigere Konditionen werden Dir angeboten.

Hast Du einen niedrigen Score, verfügst Du über eine schlechte persönliche Kreditwürdigkeit. Aus Sicht des Unternehmens ist eine Geschäftsbeziehung mit Dir dann mit einem erhöhten Risiko eines Zahlungsausfalls verbunden. Der Grund für den niedrigen Score könnte zum Beispiel sein, dass Du in der Vergangenheit Rechnungen nicht pünktlich oder gar nicht bezahlt hast.

Es gibt Mittel und Wege, die eigene Kreditwürdigkeit oder die Bonität zu verbessern

 Wann wird Deine Kreditwürdigkeit geprüft?

Deine Kreditwürdigkeit wird vor dem Vertragsabschluss vom kreditgebenden Unternehmen überprüft. Egal, ob Handy-, Gas- oder Internetvertrag, Umzug in eine neue Wohnung oder die Aufnahme eines Kredits für Auto oder Haus: Deine Kreditwürdigkeit ist ausschlaggebend für das Zustandekommen des Vertrags.

Es gibt von Unternehmen zu Unternehmen und von Branche zu Branche zwar unterschiedliche Maßstäbe, welches Risiko akzeptabel ist, doch letztlich gilt immer die Regel: Je höher Deine Kreditwürdigkeit ist, desto besser ist Deine Chance auf einen Vertrag und auf gute Vertragskonditionen.

Auch während der Vertragslaufzeit kann Deine Bonität als Kreditnehmer überprüft werden. Hast Du zum Beispiel einen Kredit aufgenommen, wird die Bank regelmäßig Deine Kreditwürdigkeit prüfen. Sollte die Bank nach der Überprüfung befürchten, dass Du Deinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kannst, kann das zu einer Kündigung des Vertrages führen.

Wir raten Dir deshalb: Überprüfe regelmäßig Deine Bonität! Nur so kannst Du sicherstellen, dass Deine Kreditwürdigkeit nicht von fehlerhaften oder veralteten Daten verschlechtert wird.

Der wohl einfachste Weg, Deine Bonität kostenlos und schnell zu überprüfen, ist bonify. Innerhalb von ein paar Minuten kannst Du Dich registrieren und direkt auf Deinen Bonitätsscore zugreifen. Die dafür notwendigen Daten werden von der zweitgrößten Auskunftei Deutschlands, Creditreform Boniversum, an uns übermittelt.

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