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Die 3 größten Risiken beim Eigentumswohnung vermieten

Beim Eigentumswohnung vermieten gibt es viele Risiken zu beachten. bonify zeigt Dir die drei größten Risiken und wie Du sie vermeidest

text von

Elisa Thiem

7. Dezember 2018

Wenn Du Deine Eigentumswohnung oder Dein Haus vermietest, gibt es einige Risiken, die Du mit der privaten Vermietung eingehst. Daher haben wir Dir eine Liste mit den drei größten Risiken bei der privaten Vermietung zusammengestellt. Wir zeigen Dir, wie Du Dein Risiko beim privaten Vermieten senkst! Eigentumswohnung vermieten ganz leicht gemacht!

 1. Der Klassiker: Du bekommst die Miete nicht bezahlt

Obwohl Du Deine Eigentumswohnung bereits seit zwei Monaten vermietet hast, geht die Miete auf Deinem Konto nicht ein.

 Was kannst Du präventiv tun?

Damit Du beim Eigentumswohnung vermieten an keinen schlechten Mieter gerätst, ist es unerlässlich, dass Du Dich vorher über seine Bonität erkundigst. Die Bonität gibt Dir Auskunft darüber, wie zahlungsfähig eine Person ist. Sie liefert Dir also genau die Information, die Du benötigst, um einschätzen zu können, ob Du die Person als Mieter annehmen solltest oder nicht.

Zudem solltest Du Dir bestätigen lassen, dass die entsprechende Person einer Arbeit nachgeht und wie viel Geld sie verdient. Dies ist möglich, indem Du einen Gehaltsnachweis verlangst. So kannst Du sichergehen, dass beim Eigentumswohnungvermieten nichts schief geht.

 Was kannst Du tun, wenn es schon zu spät ist?

Du kannst Deinem Mieter beim  nach Deutscher Rechtsprechung fristlos kündigen, wenn er seit mindestens zwei Monaten seine Miete nur teilweise oder gar nicht zahlt. Eine Ausnahmeregelung gibt es hierbei nur, wenn der Mieter seine Schulden innerhalb von zwei Monaten bei Dir bezahlt. Dann wird die Kündigung unwirksam. Von dieser Regelung darf dieser aber zum Glück nur einmal Gebrauch machen.

 So kündigst Du richtig fristlos

Im Gegensatz zur Abmahnung, musst Du die fristlose Kündigung Deinem Mieter eigenhändig unterschrieben und schriftlich zukommen lassen. Außerdem ist es Deine Pflicht, den auf ein Gesetz gestützten Kündigungsgrund anzugeben.

 2. Du bekommst die Miete nicht pünktlich bezahlt

Dein Mieter bezahlt zwar die Miete, aber immer erst Tage oder Wochen später, als im Mietvertrag vereinbart.

 Was kannst Du präventiv tun?

Um das zu vermeiden, solltest Du ebenfalls Einsicht in die Bonität der Person haben, da diese aus dieser auch hervorgeht, welche Zahlungsmoral der potentielle Mieter in der Gegenwart und in der Vergangenheit an den Tag gelegt hat. Darauf musst Du beim Eigentumswohnung vermieten unbedingt achten.

 Was kannst Du dagegen tun, wenn es schon zu spät ist?

Du kannst dem Mieter fristlos kündigen, wenn dies seit mindestens zwei Monaten in Folge der Fall ist. Bedenke, dass auch in diesem Fall die oben beschriebene gesetzliche Ausnahmeregelung gilt.

 3. Deine Eigentumswohnung wird verschmutzt

Leider kann es auch vorkommen, dass Dein Mieter beim Eigentumswohnung vermieten durch sein rücksichtsloses Verhalten Schäden in Deiner Wohnung verursacht. Diese Schäden können hohe Kosten für Dich bedeuten, da die Reparatur teuer sein kann. Zum Beispiel könnten Deine Wände mit Farbe beschmiert sein oder sich Schimmel in Deiner Wohnung ausbreiten, einfach weil der Mieter sie nicht ordentlich pflegt.

 Wie kannst Du das präventiv vermeiden?

Um diesen Fehler nicht zu begehen, solltest Du beim Vermieten der Eigentumswohnung um die Bonität, den Gehaltsnachweis und die letzten Mietzahlungen der Personen Bescheid wissen, die sich auf Deine Wohnung oder Dein Haus bewerben.

Vor allem das Fehlen der Mietschuldenfreiheitsbescheinigung des vorhergegangenen Vermieters kann ein Indiz dafür sein, dass die letzte Wohnungsübergabe nicht reibungslos abgelaufen ist. An einen solchen Bewerber solltest Du daher deine Eigentumswohnung nicht vermieten.

 Was kannst Du dagegen tun, wenn es zu spät ist?

Dieses Fehlverhalten des Mieters ist rechtlich leider nicht genau geregelt. Erst wenn der Mieter in einem hohen Maß den Sorgfaltspflichten nicht nachkommt, kannst Du ihm fristlos kündigen.

Wann ein Fall der schweren Verletzung der Sorgfaltspflichten vorliegt und wann nicht, hängt vom Einzelfall ab. Daher solltest Du einen Anwalt um Rat fragen, ob es sich nun in Deinem spezifischen Fall  um eine schwere Verletzung der Sorgfaltspflicht handelt.

 So mahnst Du richtig ab!

Es ist wichtig, dass Du die Abmahnung in schriftlicher Form vornimmst. Dies liegt daran, dass der Mieter ansonsten vor Gericht immer behaupten kann, dass er keine Abmahnung von Dir bekommen hat. Als Vermieter liegt die Beweislast bei Dir. Mit anderen Worten gesprochen, Du musst nachweisen können, dass Dein Mieter die Abmahnung tatsächlich erhalten hat.

 Mit der bonify Mieterauskunft das Risiko beim Eigentumswohnung vermieten senken!

Damit Du auch wirklich alle Risiken der privaten Vermietung präventiv vermeidest, hat bonify jetzt eine Mieterauskunft entwickelt. Diese führt den Bonitätsnachweis des Mieters, den Gehaltsnachweis und die Mietschuldenfreiheitsbescheinigung auf nur einem einzigen Dokument zusammen. So kannst du sicher, schnell und effizient Deine Eigentumswohnung vermieten. Die bonify Mieterauskunft ist absolut kostenlos, sicher und in nur drei Minuten für Deinen potenziellen Mieter erstellt.

 So verifiziert der Vermieter

Hier kann der Vermieter die Mieterauskunft prüfen

Elisa Thiem

machte den Bachelor of Arts in Literaturwissenschaften in Bonn und den Master in Germanistik in Potsdam. Jetzt lebt sie ihre Leidenschaft zum Schreiben als Content und PR Manager bei bonify aus.