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Ständig im Minus? So kommst Du aus dem Dispo!

Ständig im Dispo zu sein, kann schnell böse enden. Nicht zuletzt musst Du unnötig hohe Zinsen zahlen. bonify verrät Dir wie du den Dispo loswerden kannst

text von

Elisa Thiem

6. Dezember 2018

Wie kann man eigentlich unnötig hohe Zinsen sparen und den Dispo loswerden? Eine berechtigte Frage; schließlich gehören Dispositionskredite, kurz Dispo, zu den teuersten Kreditarten überhaupt. Nicht selten betragen Dispozinsen mehr als 10%. Damit Du nicht unnötig Geld durch hohe Zinszahlungen verlierst, verrät Dir dieser Artikel, wie Du Deinen Dispo loswerden kannst. Nicht selten können Dispoüberziehungen in Schulden münden, die im schlimmsten Fall Deiner Bonität erheblich schaden.

Weißt Du eigentlich, wie wichtig Deine Bonität im finanziellen Alltag ist? Eine gute Bonität bedeutet ganz konkret: günstigere Kreditkonditionen und eine höhere Annahmewahrscheinlichkeit für Kredite für Dich! Sie zu kennen, ist also von enormer Bedeutung. Bei bonify kannst Du Deine Bonität jederzeit online prüfen. Schau doch gleich einmal nach, wie hoch Dein Bonitätsscore ist!

 Was ist ein Dispo überhaupt?

Mit einem Dispokredit wird das Kreditlimit eines Kontoinhabers für sein Girokonto bezeichnet. Anders gesagt: Der Dispo beschreibt das Limit, für das Du Dein Girokonto überziehen darfst.  Festgelegt wird dieses Limit von der Bank, die sich an der Höhe Deines monatlichen Einkommens orientiert. In der Regel dienen zwei bis drei Gehälter als Orientierungshilfe. Wahlweise kannst Du aber auch selbst festlegen, wie hoch Dein Dispo sein soll und Dich so selbst davor schützen, ihn zu sehr auszureizen. Auf teure Dispozinsen folgen nämlich noch höhere Überziehungszinsen.

Seinen Dispo kurzfristig einmal zu nutzen, ist noch lange kein Weltuntergang. Wem das allerdings zur Gewohnheit wird, sollte darüber nachdenken, sich nach einer Alternative wie einem Rahmenkredit umzuschauen.

 Tipp 1, wie Du den Dispo loswerden kannst: 

Den Dispo ausgleichen und sparen

Banken profitieren von Deinen hohen Dispozinsen. Das ist Geld, dass Du im Grunde verschenkst und für schönere Dinge ausgeben könntest. Der beste Weg für Dich und Deine Finanzen ist es, den Dispo zum Beispiel mit gespartem Geld auszugleichen. Somit fallen die Zinskosten weg und Du überziehst Dein Konto im besten Fall gar nicht mehr. Sollten größere Anschaffungen anfallen, lohnt es sich eher über eine kurzfristige Ratenfinanzierung nachzudenken. In diesem Fall sind die Kreditzinsen nämlich niedriger als würdest Du das Konto erneut überziehen.

In diesem Artikel erfährst Du in diesem Artikel 8 nützliche Spartipps.

 Tipp 2, wie Du den Dispo loswerden kannst: 

Den Dispo mit einem Rahmenkredit ausgleichen

Der Rahmenkredit ist auch als Abrufkredit bekannt und ähnelt dem Dispokredit vom Prinzip her. Der Kreditrahmen kann je nach Kreditgeber zwischen 2.000 und 50.000 EUR variieren. Deine Kreditfähigkeit wird bei Rahmenkrediten vorausgesetzt. Auf diese Weise hast Du zum einen die Möglichkeit, den teuren Dispokredit loszuwerden und kannst zum anderen kurzfristig über eine höhere Summe verfügen.

Wie bei jedem Kredit gilt auch beim Rahmenkredit: Je schneller die Rückzahlung erfolgt, desto geringer ist die finanzielle Belastung durch Zinsen.

Grundsätzlich kann der Rahmenkredit als eine Melange zwischen Ratenkredit und Dispokredit verstehen. Er ist genau wie ein Dispo flexibel einsetzbar, läuft ohne feste Laufzeit und hat wie ein Ratenkredit relativ niedrige Zinsen.  Einige Banken verlangen für die Rückzahlung des Rahmenkredites monatlich einen bestimmten prozentualen Mindestsatz, der vorher festgelegt wird und zur Absicherung dienen soll. Zusätzlich gibt es Banken, die für eine bestimmte Anfangslaufzeit feste Zinsbindung anbieten. Wie bei jeder Entscheidung für einen Kredit ist sorgfältiges Vergleichen hier das Zauberwort.

 Der Rahmenkredit: Vor- und Nachteile

 Vorteile eines Rahmenkredites

Schnelle Beantragung

Günstigere Zinsen als bei einem Dispokredit

Keine feste Laufzeit = kein Druck bei der Rückzahlung

Auch für Selbstständige

Kann jederzeit flexibel genutzt werden

 Nachteile eines Rahmenkredites

Verglichen mit einem Ratenkredit immer noch recht hohe Zinsen

Disziplin ist notwendig, ansonsten droht die Schuldenfalle

Variabler Zinssatz (Zinsen können also auch steigen)

 Was sind die Voraussetzungen für einen Rahmenkredit?

Wohnsitz in Deutschland

Volljährigkeit

Kreditfähigkeit

Deutsche Bankverbindung

Positive Bonitätsauskunft

Regelmäßiges Einkommen und geregeltes Arbeitsverhältnis

 Welche Unterlagen benötigst Du für einen Rahmenkredit?

Gehaltsnachweise

Aufstellung der monatlichen Einnahmen und Ausgaben

Angaben zu bestehenden Krediten

Kontodaten

Bonitätsauskunft

Tipp: Achte beim Kreditantrag darauf, bei der Bank auf eine bonitätsneutrale Konditionsanfrage zu bestehen!

Es gibt also verschiedene Arten, wie Du einen teuren Dispo loswerden kannst. Grundsätzlich gilt vor jeder neuen Kreditaufnahme erst einmal die finanzielle Situation realistisch einzuschätzen. Warum steckst Du so sehr im Dispo? Wo kannst Du eventuell sparen?

Genau bei solchen Fragen kann bonify Dir aktiv helfen. Mit unserem Finanzmanagement-Tool und der FinFitness werden Dir alle Einnahmen und Ausgaben aufgezeigt und zusätzlich ein indikativer Score berechnet, der den Status Deiner finanziellen Fitness ausdrückt. Zusätzlich kannst Du mit bonify jederzeit online und kostenlos Deine Bonität prüfen, auf Deine Bonität abgestimmte Kreditangebote erhalten, die günstigsten Angebote für Gas-, Strom- oder DSL-Anbieter finden und mit unseren Kreditvergleichsrechnern alle möglichen Szenarien für Kreditabschlüsse durchspielen.

Neugierig geworden? Na dann los! Melde Dich gleich an!

Elisa Thiem

machte den Bachelor of Arts in Literaturwissenschaften in Bonn und den Master in Germanistik in Potsdam. Jetzt lebt sie ihre Leidenschaft zum Schreiben als Content und PR Manager bei bonify aus.