Dein neuer SCHUFA-Score ist da – kostenlos bei bonify
Der neue SCHUFA-Score ist auch in der bonify-App. Seit dem ersten Tag ist er für dich kostenlos verfügbar. Er ersetzt den bisherigen SCHUFA-Basisscore und setzt auf vollständige Transparenz.

Der neue SCHUFA-Score macht Bonität wirklich verständlich. Schon letztes Jahr wurde ein neuer SCHUFA-Score angekündigt. Jetzt ist es raus: Auch du bekommst einen transparenten Score – kostenlos in deiner bonify-App. Vom ersten Tag an ist der neue Score auch bei bonify kostenlos zu sehen.
Der neue SCHUFA-Score basiert auf zwölf Kriterien und einem nachvollziehbaren Punktesystem. In deiner bonify-App siehst du bald nicht nur deinen aktuellen Score, sondern auch die zugrunde liegenden SCHUFA-Daten.
Was ist neu am SCHUFA-Score?
Der neue SCHUFA-Score wurde grundlegend überarbeitet und ersetzt den bisherigen SCHUFA-Basisscore (ein Orientierungswert für Privatpersonen) sowie sechs der gegenwärtig existierenden Branchenscores (Banken, Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Telekommunikation, Handel sowie Versandhandel/ E-Commerce).
Ziel ist maximale Transparenz: Zum ersten Mal kannst du ganz einfach nachvollziehen, wie dein Score zustande kommt – und ihn sogar selbst nachrechnen. Es gibt dann nur noch einen Score, den du genauso siehst wie Banken oder Händler.
Statt einer Vielzahl komplexer Modelle setzt der SCHUFA-Score jetzt auf:
ein deutlich vereinfachtes Score-Modell
nur noch zwölf klar verständliche Kriterien
ein Punktesystem, bei dem jedes Kriterium eine feste, nachvollziehbare Gewichtung hat
Kurz gesagt: Der neue SCHUFA-Score zeigt nicht nur, wie gut deine Bonität ist, sondern auch, warum.
Was bedeutet das für dich konkret?
Der neue SCHUFA-Score bringt dir mehrere Vorteile:
Volle Transparenz: Du siehst genau, welche Faktoren deinen Score beeinflussen – und wie stark.
Bessere Verständlichkeit: Das Punktesystem ist logisch aufgebaut und leicht nachzuvollziehen.
Mehr Kontrolle: Da klar ist, welche Kriterien zählen, kannst du künftig besser einschätzen, wie sich bestimmte finanzielle Entscheidungen auf deinen Score auswirken.
Einheitlicher Score: Der neue SCHUFA-Score ist derselbe für dich und für Banken und Unternehmen. Der alte Basisscore, der nur zur Orientierung diente und nicht weitergegeben wurde, entfällt.
Die 12 Kriterien des neuen SCHUFA-Scores
Der neue SCHUFA-Score basiert auf zwölf ausgewählten, besonders aussagekräftigen und klar definierten Kriterien. Diese haben jeweils eine feste Punktzahl. Dadurch ist der Score erstmals vollständig transparent und sogar nachrechenbar.
Jedes Kriterium bewertet einen bestimmten Aspekt deines Finanzverhaltens. Am Ende werden alle Punkte addiert – daraus ergibt sich dein Score zwischen 100 und 999 Punkten.
Alle zwölf Kriterien des neuen Scores:
Kriterium 1: Zahlungsstörungen
Kriterium 2: Alter des ältesten Bankvertrags
Kriterium 3: Alter der ältesten Kreditkarte
Kriterium 4: Alter der aktuellen Adresse
Kriterium 5: Alter des jüngsten Rahmenkredits
Kriterium 6: Anzahl Anfragen und Abschlüsse für Girokonten und Kreditkarten in den vergangenen 12 Monaten
Kriterium 7: Anzahl Anfragen außerhalb des Bankenbereichs in den vergangenen 12 Monaten
Kriterium 8: Aufgenommene Ratenkredite in den vergangenen 12 Monaten
Kriterium 9: Längste Restlaufzeit aller Ratenkredite
Kriterium 10: Kreditstatus
Kriterium 11: Immobilienkredit
Kriterium 12: Vorliegen einer Identitätsprüfung
Jedes dieser Kriterien bringt eine bestimmte Anzahl an Punkten, die am Ende nachgerechnet werden können. Die Höhe der Punkte zeigt, wie wichtig das jeweilige Kriterium für die Bonitätsprognose ist.
Wichtige Kriterien mit Punktwerten im Überblick
Einige Kriterien haben besonders großen Einfluss:
Kriterium Zahlungsstörungen (bis zu 264 Punkte)
Keine Zahlungsstörung: volle Punktzahl
Erledigte Zahlungsstörung: ca. 100 Punkte
Zahlungsstörungen sind ein sehr wichtiges Kriterium im neuen SCHUFA-Score. Sie waren auch beim Basisscore und den Branchenscores sehr wichtig.
Kriterium Immobilienkredit (55 Punkte)
Laufender Immobilienkredit wirkt sich positiv aus
Kriterium Alter der ältesten Kreditkarte (bis zu 81 Punkte)
15 Jahre Nutzung = maximale Punktzahl
Kriterium Identitätsprüfung (38 Punkte)
Erfolgreiche Verifizierung (z. B. PostIdent) bringt sofort Punkte
Wichtig: Die Kriterien sind unterschiedlich gewichtet. Je höher das Risiko eines Zahlungsausfalls statistisch ist, desto mehr Punkte kann ein Kriterium beeinflussen.
Du willst alles zu den Kriterien wissen? Dann findest du hier unseren vollständigen Artikel: Die 12 Kriterien des neuen SCHUFA-Scores.
So wird der neue Score berechnet
Der neue SCHUFA-Score basiert auf diesen zwölf Kriterien aus verschiedenen Bereichen deiner Vertrags- und Zahlungshistorie.
Jedes dieser Kriterien bringt eine bestimmte Anzahl an Punkten. Am Ende werden alle Punkte addiert – daraus ergibt sich dein individueller Score zwischen 100 und 999.
Wie viele Punkte ein Kriterium erhält, ist das Ergebnis eines bewährten statistischen Verfahrens, der sogenannten logistischen Regression. Damit kann man vorhersagen, wie wahrscheinlich es ist, dass Personen beispielsweise einen Kredit zurückzahlen oder nicht.
Mehr dazu findest du im Artikel: So wird dein SCHUFA-Score berechnet.
Score-Skala und Scoreklassen: Was dein Punktwert wirklich bedeutet
Der reine Punktwert ist nur die halbe Wahrheit. Entscheidend ist, in welcher Scoreklasse du dich befindest! Dein neuer SCHUFA-Scorewert unterteilt sich in diese fünf Scoreklassen:
Score-Klasse
Punktbereich
Score-Klasse
Hervorragend
Punktbereich
776 – 999
Score-Klasse
Gut
Punktbereich
709 – 775
Score-Klasse
Akzeptabel
Punktbereich
616 – 708
Score-Klasse
Ausreichend
Punktbereich
378 – 615
Score-Klasse
Ungenügend
Punktbereich
100 – 377
Scoreklassen des neuen SCHUFA-Scores
Die Scoreklassen kennst du bereits vom Basisscore. Trotzdem: beide Werte und auch die Klassen sind nicht miteinander zu vergleichen.
Rund 62 % der Menschen in Deutschland haben einen hervorragenden Score. Wichtig zu verstehen ist auch: Ein Score von 999 Punkten ist extrem selten (ca. 0,03 %) – und auch nicht notwendig. Für sehr gute Kreditkonditionen reicht ein „hervorragender“ Score völlig aus.
Die neuen Kriterien ermöglichen es, die Bewertung deiner Bonität besser nachzuvollziehen und den Score gezielter zu verbessern.
Durch Plus und Minus berechnest du deinen Score - keine Prozente, keine hohe Mathematik. Du kannst deinen Score zu Hause am Schreibtisch nachrechnen, mit Stift und Block. Du wirst vielleicht nicht mal einen Taschenrechner brauchen. Alternativ prüfst du deinen Score bei bonify und siehst direkt deine dazugehörigen Daten.
So kannst du deinen SCHUFA-Score verbessern
Ja. Der neue Score soll dich in die Lage bringen, deinen Finanz- und Kreditbedarf anders abzuschätzen. Einige Faktoren, die deinen Score positiv beeinflussen können. Mit diesen Maßnahmen kannst du deinen Score gezielt positiv beeinflussen:
Rechnungen pünktlich bezahlen
Zahlungsstörungen haben einen sehr großen Einfluss auf deinen Score. Schon kleine Versäumnisse können viele Punkte kosten.
Lieber einen großen Kredit aufnehmen als mehrere kleine
Viele kleine Kredite wirken sich negativ aus. Besser: Ein sinnvoll geplanter Kredit mit klarer Rückzahlung.
Bewusst für ein Finanzprodukt entscheiden und Anfragen bündeln
Mehrere Anfragen innerhalb von 28 Tagen werden nur einmal gezählt. Ideal, um Angebote zu vergleichen, ohne deinen Score zu verschlechtern.
Beständigkeit zeigen
Langjährige Verträge (z. B. Girokonto oder Kreditkarte) sind ein positives Signal und wirken sich im neuen Score positiv aus. Kündige alte Verträge nicht vorschnell.
Ein Score von 999 Punkten ist zwar möglich, wird aber nur von etwa 0,03 % der Menschen erreicht. Ab 709 Punkten ist dein Score im guten Bereich. Ein perfekter Score ist extrem selten und nicht notwendig.
Mehr zum Thema: SCHUFA-Score verbessern.
Warum ersetzt der neue Score den Basisscore
Der bisherige SCHUFA-Basisscore existierte seit 2006 und war vor allem eine grobe Orientierung und wurde nie an Unternehmen weitergegeben. Der neue SCHUFA-Score geht deutlich weiter:
Unternehmen und Kunden sehen denselben Score
höhere Prognosegüte
angepasst an heutiges Konsum- und Kreditverhalten
erfüllt aktuelle regulatorische Anforderungen
vollständig nachvollziehbar und transparent
Die Art, wie Menschen Verträge abschließen, Kredite nutzen und bezahlen, hat sich stark verändert. Gleichzeitig ist der Wunsch nach mehr Transparenz und Kontrolle über die eigenen Daten gewachsen.
Deshalb wird der Basisscore eingestellt und durch den neuen SCHUFA-Score ersetzt. Deshalb wurde der SCHUFA-Score grundlegend neu entwickelt:
Mehr Transparenz: Die Berechnung ist verständlich und nachvollziehbar.
Klare Logik: Weniger Kriterien, dafür aussagekräftiger.
Regulatorisch zukunftsfähig: Erfüllt aktuelle Anforderungen an Nachvollziehbarkeit.
Zeitgemäß: Berücksichtigt heutiges Konsum- und Kreditverhalten.
Der neue SCHUFA-Score ist damit ein zentraler Schritt hin zu einer transparenten, nachvollziehbaren Bonitätsbewertung.
Warum der alte Basisscore nicht vergleichbar ist
Viele kennen noch den SCHUFA-Basisscore. Dieser lässt sich aber nicht direkt mit dem neuen SCHUFA-Score vergleichen. Der Grund:
Der Basisscore ist ein Orientierungswert, der aus neun SCHUFA-Branchenscores berechnet wurde und damit eine branchenübergreifende Einschätzung der Bonität lieferte. Er wurde von der SCHUFA jedoch nie an Unternehmenskunden weitergegeben. Er hat also nie in einem Entscheidungsprozess eine Rolle gespielt.
Der neue SCHUFA-Score ist anders: Personen sehen erstmals denselben Score wie Unternehmen und Banken. Dadurch können Verbraucher mit den Banken und Unternehmen auf Augenhöhe kommunizieren.
Weitere Gründe findest du im Artikel: "Basisscore vs. SCHUFA-Score"
So kannst du den neuen SCHUFA-Score kostenlos und online sehen
Bei bonify kannst du den neuen SCHUFA-Score einsehen, nachdem du dich identifiziert hast. Dafür stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung:
Ausweis-Identifikation
Bankkonto-Identifikation
eID (Online-Ausweisfunktion)
Brief-Identifikation
Du musst nur eine dieser Methoden nutzen, um deine Identität zu bestätigen.
Bei der SCHUFA selbst sind aktuell zwei Identifikationsmethoden möglich:
eID
Brief-Identifikation
Das bedeutet: Bei bonify stehen dir mehrere Wege zur Verfügung, um Zugang zu deinem Score zu erhalten.
Die SCHUFA will den neuen SCHUFA-Score für alle verständlich und nachvollziehbar machen. Ab dem 17. März kannst du ihn sowohl bei der SCHUFA als auch bei bonify einsehen.
So bekommst du einen klaren Überblick über deine Bonitätsbewertung und kannst besser nachvollziehen, wie dein Score zustande kommt.
Deine Vorteile mit bonify:
Neuer SCHUFA-Score kostenlos abrufbar
Verständlich erklärt
Einheitlicher Score für Verbraucher und Unternehmen
Automatischer Ersatz des alten Basisscores
FinFitness und weitere Finanztools
So behältst du deine Bonität jederzeit im Blick – transparent, aktuell und ohne Zusatzkosten.
Fazit: Transparenz macht deinen Score steuerbar
Der große Vorteil des neuen SCHUFA-Scores: Du kannst genau nachvollziehen, wie dein Score entsteht – und wie du ihn verbessern kannst. Wer die 12 Kriterien versteht und strategisch handelt, kann seinen Score langfristig stabil auf einem hohen Niveau halten – ganz ohne Tricks, sondern durch nachvollziehbares Verhalten.
Wichtig ist auch:
Ein perfekter Score ist extrem selten und nicht notwendig. Entscheidend ist eine stabile, hohe Score-Klasse – nicht die Maximalpunktzahl.
Der alte Basisscore ist nicht vergleichbar. Der frühere Prozentwert war nur ein Orientierungswert. Der neue Score zeigt dir erstmals den Wert, den auch Banken sehen. Das war vorher nicht der Fall. Aussagen wie „97 % = 970 Punkte“ sind daher falsch.
Noch mehr über den neuen SCHUFA-Score:
Alle zwölf Kriterien des neuen Scores, offiziell erklärt mit Gewicht der Kriterien.
Die fünf Scoreklassen des SCHUFA-Scores mit aktueller Verteilung.
Wie wird der SCHUFA-Score berechnet
Tipps, um den neuen SCHUFA-Score zu verbessern
SCHUFA-Score vs. Bassiscore - wie vergleichen
Schau dir auch diese offiziellen SCHUFA-Informationen an:
SCHUFA setzt bei neuem Score auf völlige Transparenz(schufa.de)
SCHUFA-Account: Die SCHUFA legt den Grundstein für die Einführung des neuen Scores (schufa.de)
